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Aktuelle Ausstellung

Avraham Eilat

"JECKES - Die Deutschen Israels"

 

 

12. November 2021 - 15. Januar 2022

„Jeckes – Die Deutschen Israels“

 

Sie sind bis heute eine Gemeinschaft, die „Irgun Jeckes“, deutschsprachige Juden, die vor den Nazis nach Palästina geflohen sind.

Die Ältesten flohen in den 1930er und 1940er Jahren aus deutschsprachigen Ländern nach Palästina. Jüngere zogen im 21. Jahrhundert hierher.  Vor

dem zweiten Weltkrieg kamen etwa 2.000 deutschsprachige Einwohner, während der Nazizeit dann bis zu 60.000, damals stellten sie ein Fünftel aller Einwanderer.

Jeckes – in  Anspielung auf die formellen Anzugjacken, die die neuen Einwanderer oft sogar bei mediterraner Hitze trugen – werden in Israel

die deutschen und deutschsprachigen Juden genannt, die in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina kamen, um dort Siedlungen zu gründen.

Für einige „Jeckes“ war es ein lang gehegter Wunsch, da sie in von zionistischen Idealen geprägten Familien aufwuchsen. Für viele andere war es weniger einfach. Ein Großteil der Ankommenden verließ Deutschland nicht freiwillig. Für viele ging es ums Überleben.

Das deutsche Erbe ist sehr stark in das Stadtbild in Haifa eingegangen in Form der Bauhaus-Architektur, die in Israels Mittelmeermetropole im doppelten Wortsinn durch die 1933 aus Deutschland vertriebenen Architekten neuen Schwung erhalten hat. mediterrane Rundungen und Pilotis im Erdgeschoss,

um in der Hitze ein wenig Windzug zu garantieren.

Aber auch am Aufbau von mehreren Kibbuzen sind die deutschstämmigen

oder deutschsprachigen Juden beteiligt gewesen.

 

Die in der Ausstellung präsentierten  Arbeiten von Avraham Eilat widmen sich diesen beiden Schwerpunkten.  Der israelische Künstler und Fotograf 

Avraham Eilat zeigt mit eindrucksvollen Fotografien das historische Haifa mit seiner Schönheit der Bauhaus Architektur und seiner Bildserie „Kibbuz“,

die in den 1960er und 1970er Jahren entstanden sind.                                                    

Fotografische Zeitdokumente von einer eindrucksvollen Dichte, die es so

selten gibt.  

Das Ausstellungsprojekt ist Bestandteil des Programms des Jubiläumsjahres     „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. 

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier ist Schirmherr dieses Jubiläumsjahres.

 

Zu der Ausstellung erscheint auch ein umfangreicher Bildband (Hardcover, 104 Seiten, schwarz-weiss).

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Wir zeigen weiterhin nach vorheriger terminlicher Absprache!

"JOSEPH BEUYS 100"

by Walter Schels

 

Die berühmte fotografische Serie

von Andy Warhol und Joseph Beuys

 

 

mit freundlicher Unterstützung von:

Walter Schels (*1936 Landshut) gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen Deutschlands. Berühmt wurde er durch Charakterstudien von Prominenten aus Politik und Kultur, Porträt-Serien von Menschen in Extremsituationen und Tierporträts. Bekannt ist er auch durch seine stimmungsvollen Architekturaufnahmen aus dem New York der 70er Jahre, abstrakte Landschaften, Aktfotografien oder seine floralen Arbeiten.   Walter Schels ist Mitglied des Bundes Freischaffender Fotodesigner und Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

Im Jahr 2019 zeigten die Deichtorhallen eine große Einzelausstellung über das fotografische Schaffen Walter Schels.

Artists

Die Galerie

 

noir blanche

Galerie für Fotografie

Rather Str. 34

40476 Düsseldorf

Tel. 0211.977 185 16

info@noirblanche.de

 

 

Öffnungszeiten:

 

Mittwoch - Freitag         15.00  -  19.00 Uhr

Samstag                         11.00  -  16.00 Uhr

 

und nach Absprache

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!


 

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© Volker Marschall