WASSERLUST°

Kerstin Kuntze

 

21. August - 24. Oktober 2020

Die deutsche Fotografin Kerstin Kuntze hat das Medium Wasser auf eine ganz besondere

und einzigartige Weise für die Fotografie entdeckt.

Sie schafft beeindruckende Motive von einer Dichte und Kraft, die es selten zu sehen gibt.

Wasser bewegt Kerstin Kuntze in jeder Hinsicht.

Seit vielen Jahren schwimmt sie mit ihrer Leica durch Wasserwelten, destilliert ihre Wasserlust in Bilder.            

Sie liebt das, was sie zeigt. Wie das Wasser spiegeln auch ihre Bilder die Aggregatzustände des Seins. Eine sinnliche, opulente Hommage an die Wucht und Schönheit des Lebens.

Es geht um mehr als das Abbild von Wasser, Kerstin Kuntze verwendet ihr Lieblingselement als symbolhaften Spiegel des Lebens.

Oft sind es ganz unspektakuläre Sujets wie eine Boje oder das Ausatmen unter Wasser.

Der flüchtige Moment gewinnt durch bildhaftes Festhalten ein Stück Unendlichkeit.

Was sonst im Fluss des Alltäglichen untergeht, wird so zum Zeugnis der Schönheit unseres Lebens.

Kerstin Kuntze hat bereits viele Preise für ihre Arbeiten erhalten und die Fotografien wurden bereits bei zahlreichen Fotofestivals präsentiert.                                                                         

 

Kerstin Kuntze, lebt und arbeitet bei Frankfurt a.M.

Hans Lux

"without words"

 

13. März - 15. August 2020

 

Der Fotograf Hans Lux war der „Lehrherr“ von Peter Lindbergh und war mit ihm Jahrzehnte eng verbunden. Hans Lux hat eine ganze Generation von Fotografen/innen geprägt.

Die Galerie noir blanche vertritt exclusiv Hans Lux und zeigt die allererste Ausstellung und Präsentation der Fotografien von Hans Lux.

Eine wundervolle Ausstellung mit privaten und persönlichen Einblicken seiner jahrzehntelangen fotografischen Arbeit.

 

HAUTE COUTURE DES HIMMELS          

Christian und Helga von Alvensleben

 

 

HAUTE COUTURE DES HIMMELS           

 

Christian und Helga von Alvensleben

 

Die Einführungsrede hielt:

Sebastian Lux, Leiter der F.C. Gundlach Foundation

 

Christian und Helga von Alvensleben zeigen mit dieser Ausstellung die Schönheit der verletzlichen Atmosphäre unserer Erde. Die Serie entstand auf den Kanaren, am Wendekreis des Krebses, wo Ende des Jahres heiße Saharawinde auf den kalten Nordost Passat treffen.

Großformatige Farbfotografien erzählen von der Kraft der Natur, vom Spiel des Lichts mit Feuchtigkeit und Wüstenstaub.

Die Wolkenbilder erinnern die Fotografen an Albert Camus Eintrag in sein Bordtagebuch von 1953: „Ich sah die Sonne auf dem Grund des Meeres, und die Wellen beherrschten

den stürmischen Himmel.“

Alle Bildtitel sind Raumprogrammen der ESA und der NASA entliehen und verstehen sich

als Hommage an die Suche der Wissenschaftler und Astronauten nach einer neuen, vielleicht besseren Welt im unendlichen All.
 

Nach Jahrzehnten schwarz/weiß fotografierter archaischer Themen, findet die Farbarbeit HAUTE COUTURE DES HIMMELS einen Platz neben der 2009 in der Kunsthalle St. Annen in Lübeck gezeigten und ebenfalls in Color fotografierten Serie MEERESFRÜCHTE.(MEERESFRÜCHTE ist ein 2005 begonnenes, ebenfalls großformatiges Fotoprojekt über den Zivilisationsmüll in den Weltmeeren).


Alle Unikate (großformatige DITONE Farbabzüge (ca. 140 x 95 cm) von RECOM ART in Museumsqualität erstellt) sind in Distanzrahmen mit Museumsglas gerahmt, sie sind signiert, nummeriert und mit dem Prägestempel der Fotografen versehen.
 

Christian von Alvensleben gehört zu den bekanntesten deutschen Fotografen.

Designers Digest ernannte ihn 2002 zum „ (Photo)-Designer des Jahres“ und novum berichtete: Christian von Alvensleben gehört zu den beständigsten Größen des deutschen Fotodesigns und zu den universellsten.

2005 wurde eine bereits vom Art Directors Club (ADC) prämierte Arbeit für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006 vorgeschlagen.

In über 35 Jahren fotografischer Arbeit gibt es alleine vom deutschen ADC über 80 Auszeichnungen für Einzelarbeiten, darunter viele Goldmedaillen und sogar, für einen Photographen ungewöhnlich,

1993 den Grand Prix. 2009 erhielt er vom Art Directors Club (ADC) die Auszeichnung für sein Lebenswerk.

 

 

copyright  Christian und Helga von Alvensleben

 

 

 

 

 

"PUROS"            

Fotografien von Joop Greypink

 

 

"PUROS"          

Fotografien von Joop Greypink

 

Der bekannte und mehrfach preisgekrönte niederländische Fotograf Joop Greypink fotografierte mit einer Großbildkamera im Format 8x10 inch (20x25cm) berühmte und unbekannte Kubaner(innen) mit Ihrem Wahrzeichen der "Havanna"

Museumsabzüge in sehr streng limierte Auflage von 8x10 inch analogen schwarz-weiss Negativen.

 

Puro, das heisst im Spanischen Zigarre. Aber auch "echt". Puro, das ist ein Synonym für Cubanische Zigarren. In der Zigarre findet Cuba seine nationale Identität, sie ist Kult und Kommerz zugleich. Sie ist ein kultureller Bestandteil. Und sie strahlte stets und tut dies heute noch. Sie hat grösste Anziehungskraft auf Intellektuelle, Literaten, Musiker und Abenteurer aus aller Welt.                                                                                        

Das Rauchen einer Zigarre und die Beschäftigung mit dem Tabak zieht sich wie ein Mythos durch alle Schichten der cubanischen Gesellschaft. Heute gibt es (noch) eine Generation älterer Frauen und Männer, die bis in die Anfänge des vorigen Jahrhunderts hinein diese lange Tradition repräsentieren. Es sind die "Gesichter Cubas", in denen sich der Schmelztiegel vieler Nationalitäten direkt und ungeschminkt zeigt.

Das ist Cuba "puro".                                                                                            

Diesen Geist Cubas hat Joop Greypink fotografisch eingefangen. Dazu recherchierte er mit Hilfe cubanischer Freunde Frauen und Männer, die sich seit langem mit der Tradition des Tabaks und der Zigarre beschäftigen - das sind Bauern und Zigarrendreher, Lokomotivführer und Musiker, Literaten und Händler. Sie repräsentieren Tradition und Mythos, sind aber auch ein Spiegel der gegenwärtigen cubanischen Gesellschaft.

Diese sorgfältig ausgewählten Menschen wurden von Joop Greypink direkt, ungeschminkt und ungekünstelt fotografiert. Sie schauen in die Kamera und nehmen mit ihren Augen Kontakt mit dem Betrachter auf.  In diesem unmittelbaren Kontakt zwischen Betrachter und Fotografie wird über die Physiognomie der fotografierten Menschen ihre individuelle Geschichte aber auch das gemeinsame "cubanische" lesbar.

Diese Fotoserie ist ein Enzyklopädie der Cubaner, die zeigt, wie sich im Foto der Geist einer Gesellschaft und seiner Menschen spiegeln kann.      

"Jemen"             28.09. - 30.11.2019

 

 

Fotografien von Renate Scherra

Die Fotografin Renate Scherra zeigt in der Galerie für Fotografie „noir blanche“

eine wundervolle und besondere Ausstellung mit Bildern aus dem Jemen.

Der Betrachter wird durch die Fotografien von Renate Scherra auf eine Zeitreise eingeladen. Eine Reise in die archaische Welt des Orients. Bilder, die es in dieser Form nicht mehr zu sehen gibt. Fotografien einer faszinierenden Landschaft

und Architektur, hautnahe Eindrücke von Menschen und ihrer Kultur. Durch die jahrzehntelangen kriegerischen Auseinandersetzungen der verschiedenen ethnischen Gruppen sind viele der alten Kulturstätten zerstört worden.                                                                                 

Die analogen Fotografien sind bei 2 Reisen 1989 und 1992 entstanden. Die ausgewählten Motive sind im eigenen Labor von Renate Scherra auf Baryt-/Museumspapier, der Königsklasse der Handabzüge, in absoluter

Kleinauflage vergrößert worden.

 

Renate Scherra (geboren 1938), „die Grande Madame der

Düsseldorfer/ Deutschen Fotografenszene“ hatte über Jahrzehnte

das Fachlabor für schwarz-weiss Fotografie in Düsseldorf, wo sehr

viele bekannte deutsche und intern. Fotografen(innen) wie Helmut Newton,

Thomas Ruff und andere international renommierte Fotokünstler ihre Filme entwickeln und vergrößern ließen.

Die Fotografin Renate Scherra überzeugt mit ihrer analogen Fotografie von 1971 bis heute und der Erstellung hochqualitiver Handabzüge auf Baryt-/Museumspapier ohne digitale Bearbeitung im eigenen Labor.

 

Die Galerie noir blanche unterstützt  mit den Erlösen der Ausstellung die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" bei ihrem Einsatz im Jemen.

 

                                                                           

 

 

"bonjour été"             06.07. - 07.09.2019

 

Bilder eines Sommers

Fotografien von Volker Marschall

"duesseldorf faces"

 

black tide / white tide"

Fotografien von Ralf Schilberg

27.04. - 06.07.2019

"duesseldorf faces"

"black tide   -   white tide"

„duesseldorf faces“  +  „black tide / white tide“

Fotografien von Ralf Schilberg

Samstag, 27.04.  -  Samstag, 06.07.2019

 

 

 

Die Fotogalerie noir blanche zeigt ab dem 27. April 2019 aktuelle Arbeiten des Düsseldorfer Fotografen Ralf Schilberg.

 

Ralf Schilberg, Jahrgang 1968, hat Philosophie und Medientheorie studiert. Die Kamera begleitet ihn schon sein ganzes Leben. In seinen jüngsten Porträtarbeiten geht es ihm hauptsächlich um das Spiel zwischen Licht und Dunkelheit. Seine aktuelle Serie „duesseldorf faces“ mit schwarz-weiß Fotografien Düsseldorfer Persönlichkeiten (z.B. Dieter Nuhr, OB Thomas Geisel, DFB Vizepräsident Peter Frymuth, Schauspieler Armin Rohde, Tonhallen Intendant Michael Becker, etc.)  greift dieses Prinzip auf.

 

In seiner Porträtserie „duesseldorf faces“ arbeitet Ralf Schilberg sehr stark mit der Dunkelheit.  Ein großer Anteil des Bildes und der Person sind im Dunkeln verborgen.

Dunkelheit fasziniert den Menschen von je her. Sie ist gleichsam ein Ort der semantischen Unterwelt mit diffuser Informationslage – wo wir eher ahnen, als dass wir wissen.

Alles, was wir wissen, ist: „Wir sind irgendwo“ oder „Da ist irgendetwas“. Und gerade das macht die Dunkelheit fotografisch so besonders reizvoll. Denn all unsere sensorischen Eingangskanäle sind in Alarmbereitschaft, und das, was plötzlich aus der Dunkelheit auftaucht, erregt unsere volle Aufmerksamkeit.

Licht und Schatten sind in einem Dialog, eingebettet in ein harmonisches Verhältnis, das dank des Fotos in Erscheinung tritt. „Es ist, wie wenn das Unsichtbare sichtbar würde.“

 

Zudem zeigen wir Fotografien aus seiner Serie  „black tide / white tide“.

Ein Spiel der Gezeiten. Im Mittelpunkt steht hierbei jedoch nicht das Schauspiel der Natur, sondern ein Model, das Ralf Schilberg am Strand in schwarzer und in weißer Kleidung inszeniert. Ein Spiel der starken Kontraste bei einer gleichzeitigen Darstellung der Natur in fein abgestuften Graunuancen.

Ralf Schilberg setzt das Model sehr reduziert und stilsicher in Pose und schafft einen starken Spannungsbogen zwischen Mensch und Natur und dem Extrem von schwarz und weiß.

 

"Er konnte weder schwimmen noch lesen"

Fotografien des alten Freibad Rheinstadion Stockum

20 Jahre nach der Schließung

 

Fotografien von Volker Marschall

 

"Er konnte weder schwimmen noch lesen"

 

 

20 Jahre nach der Schließung zeigen wir eine wundervolle Auswahl von Fotografien von Volker Marschall des legendären Kult-Freibad Rheinstadion.

 

Im antiken Griechland war Schwimmen genauso wie Lesen ein hohes Kulturgut. Mit dem Ausspruch"Er konnte weder schwimmen noch lesen" bezeichnete man damals ungebildete und kulturlose Menschen.

"Düsseldorf Impressionen"

 

 

 

 

Lieblingsstücke

Fotografien von Volker Marschall

 

 

 

 

Helden meiner Kindheit

 

Fotografien von Volker Marschall

„Helden meiner Kindheit“

Fotografien von Volker Marschall

 

Die Motive sind Spielzeug mit denen ich in meiner Kindheit die Helden meiner Fantasie zum Leben erweckte.

Die unerschrockenen Ritter und Indianer, die Agenten und Mutigen, die mit ihren Autos und Pferden jede Tat überstanden.

Jahrzehnte später zeige ich diese Helden meiner/unserer Kindheit und jeder Betrachter hat eine andere Geschichte in seiner Erinnerung und kann etwas dazu erzählen.

Ein spannendes Deja vu voller fantastischer Geschichten für Alle.

 

Danke an meine Mutter, die die Helden sorgsam aufgehoben hat und meinen Kindern Henri und Nele, die mit ihnen nicht so grob waren, wie ich als Kind.

 

 

Volker Marschall

geboren 1960  in Düsseldorf

 

intern. freischaffender Fotograf seit 1987 mit Studio in Düsseldorf, zahlreiche intern. Kampagnen für  Marken wie Lacoste, Rosenthal, Audi, Deutsche Bank, Aoste, etc. und Editorials wie Vogue, Feinschmecker, Marie Claire, Elle, Stern, etc.

 

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen vom Art Directors Club Deutschland und Art Directors Club New York

 

Grand Prix de la Communication (Ehrenpreis und höchste französische Auszeichnung für Werbung und Fotografie), zahlreiche Ausstellung und in vielen Sammlungen vertreten.

 

Die Installation „Schwerelos“ wurde anlässlich der Documenta X in Kassel  und zur Kulturhauptstadt Ruhrgebiet in Essen ausgestellt.

 

Kurator und Galerist zahlreicher großer Einzel-und Gruppenausstellungen wie z.B. Abschiedsausstellung Freibad Rheinstadion Düsseldorf  („Er konnte weder schwimmen noch lesen“), Wanderausstellung „Kraftfelder“ in Düsseldorf, Krefeld und Gütersloh.

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© Volker Marschall