Mario Marino

 

SAMBURULAND
 

 

In seiner neuen Bildserie Samburuland taucht der Fotograf Mario Marino in die traditionelle Welt der Ureinwohner des Nordens Kenias ein. Dem Nomadenvolk der Samburus. Seit über 500 Jahren besiedeln sie den nördlichen Teil Kenias und bestreiten ihr Dasein als Bauern und Viehzüchter. Mario Marino verbringt mehrere Monate mit ihnen, begleitet ihren Alltag sowie die spirituelle Zeremonie einer traditionellen Hochzeit. Wie so oft in Mario Marinos Werk stehen Würde und Anmut des Einzelnen im Zentrum seiner Portraits.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitkatalog mit 56 Seiten und 42 Fotografien.

 

Mario Marino (geb. 1967) gehört zu den leidenschaftlichsten und renommiertesten Portraitfotografen unserer Zeit.

Im Mittelpunkt seines Werkes steht der Mensch. Seine Motive findet er auf seinen zahlreichen Reisen, die ihn zwischen 2000 und 2020 von Europa nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Indien führten.

"Fotografieren heißt für mich vor allem die Welt und ihre Protagonisten besser zu verstehen. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem einzelnen Menschen? Anteil zu nehmen und die Persönlichkeit im Portrait zu verdichten, einzutauchen und mit der Situation zu verschmelzen, darum geht es mir auf meinen Reisen.

Ich versuche, das Leben der Menschen zu lesen die ich fotografiere, die Umstände, unter denen sie leben. Ich bin fasziniert von ihrem kulturellen Hintergrund und ihrer Identität".

 

Seit 2011 wurden in über 50 Galerie und Museumsausstellungen weltweit Fotografien von Mario Marino gezeigt.

Stationen waren Amsterdam, Basel, Beijing, Berlin, Brüssel, Dubai, Düsseldorf, Edinburgh, Frankfurt am Main, Genf, London, Miami, Paris und Tokyo.

 

Im Frühling 2018 erschien im Kerber Verlag eine erste große Monografie über den Künstler mit dem Titel "Die Magie des Augenblicks" mit Fotografien aus Indien. Das Buch wurde von der Fachpresse vielfach gelobt und mit dem Deutschen Fotobuchpreis in Silber ausgezeichnet.

 

 

 

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© Volker Marschall